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CD-Besprechung: Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ aus dem Deutschen Nationaltheater Weimar

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„ Hänsel und Gretel“  – Aufnahme aus dem Deutschen Nationaltheater Weimar unter der Leitung von  Martin Hoff   –  von Klaus J. Loderer  Schon ein paar Jahre alt ist diese Aufnahme aus dem Deutschen Nationaltheater Weimar. Im großherzoglichen Hoftheater Weimar wurde am 23. Dezember 1893 Engelbert Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ uraufgeführt. Das war eher ein Zufall oder eine Verquickung unglücklicher Umstände. Eigentlich sollte die Oper am 14. Dezember 1893 im Nationaltheater München ihre erste Aufführung unter Hermann Levi erleben. Durch die Erkrankung der Gretel wurde die Premiere auf den 30. Dezember verschoben. Auch die in Karlsruhe angesetzte Premiere unter Felix Mottl fiel aus und wurde auf den 5. Januar 1894 verschoben. So wurde die von Richard Strauss dirigierte Premiere in Weimar zur Uraufführung. Einhundertzwanzig Jahre später entstand die vorliegende Aufnahme im Nationaltheater Weimar. Nun darf man allerdings nicht dem Irrtum unterliegen...

Opernkritik: Wiederaufnahme „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck – Staatstheater Nürnberg – 2018

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Verhexte Weihnachten in Wahnfried  – Wiederaufnahme von Andreas Baeslers Inszenierung von Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ am Staatstheater Nürnberg –  von Klaus J. Loderer Arm ist diese Familie nicht. Finanzielle Probleme hat man allerdings schon, wie man unschwer, sehen kann. Während der Ouverture lässt der Gerichtsvollzieher die Wohnung ausräumen. Die Bilder sind schon abgehängt. Die Standuhr wird hinausgetragen. Sogar ihre Brosche muss die Dame des Hauses abgeben. Und das zu Weihnachten. Denn der Christbaum prangt im Zentrum des Salons. Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ ist in Andreas Baeslers Inszenierung von 2016, die jetzt wieder in Nürnberg zu sehen ist, ein Weihnachtsmärchen. Ein Besenbinder ist dieser Peter nicht, seine Frau Gertrud eine feine Dame. Sogar eine Kinderfrau gibt es, eine strenge, die mit dem Stock erzieht. Man ahnt natürlich schon, dass aus ihr schließlich die Knusperhexe werden wird, sie heizt ja auch schon den Ofen an. Der Ort, den B...

Humperdincks „Hänsel und Gretel“ – Staatstheater Darmstadt – 2015

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Wenn die Opernnot auf’s Höchste steigt Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ am Staatstheater Darmstadt Dieses Nichts soll eine Weiterentwicklung der Weimarer Inszenierung sein! Was wurde dort wohl gezeigt, wenn das, was man sah oder nicht sah, schon eine Weiterentwicklung gewesen sein sollte? Ich werde „nichts“ sagen, denn es gibt auch „nichts“ zu sagen, denn man tat entweder nichts, oder man sah nichts, ... obwohl, dann auf einmal eine Knuspermuschi, äh, also ein Hexenhäuschen in Form einer Muschel ... und eine niedlich ausinszenierte Ofenszene! Dann wieder nichts, und Kinder, Finale! Himmel was war das? So viel Unkunst habe ich noch nie auf einer Bühne erlebt, so ein langweiliges Publikum auch nicht... weder Kind noch Kegel waren irgendwie lebendig, man lachte nicht, man klatschte nicht, eine der langweiligsten Veranstaltungen ever! Im Graben fuchtelt Anna Skryleva wild herum. Das Orchester, so fern zu hören, war genauso am Schlafen wie das Publikum. Gretel, gesung...