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„Der kleine Horrorladen“ (Little Shop of Horrors) – Altes Schauspielhaus Stuttgart – 2024

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Wenn man Ungeheuer füttert … Mit „Der kleine Horrorladen“ begeistert wieder ein Musical am Alten Schauspielhaus in Stuttgart von Klaus J. Loderer „Gib’s mir“, ruft die Pflanze und verlangt nach Nahrung. Mit Wasser gibt sich dieses Gewächs nicht ab, es verlangt nach Blut. So hatte sich Seymour, Verkäufer in einem kurz vor der Pleite stehenden Blumengeschäft in einer heruntergekommenen Straße in Los Angeles, die Entwicklung seines kleinen Pflänzchens, das er bei einer totalen Mondfinsterin im Großmarkt gefunden und liebevoll Audrey Zwo genannt hat, nicht vorgestellt. Die Bluttröpfchen seiner Fingerkuppen reichen schon bald nicht mehr aus. Die prächtig entwickelte Pflanze entfaltet immer größeren Hunger. Ihre Blüte ähnelt immer mehr dem Maul eines Krokodils. Lukas Schneider sorgt als Puppenspieler dafür, dass Audrey Zwo zum Leben erwacht. Mario Mariano leiht Audrey Zwo seine Stimme, mal verführerisch, mal schnarrend fordernd und mit einem Schuss gut gewürzter Exotik.  Oliver Morschel ...

Musical: „Sugar“ – Altes Schauspielhaus Stuttgart

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Gangsterkomödie mit Damenkapelle  – Musical-Adaption des Billy-Wilder-Film „Some like it hot“ (Manche mögen’s heiß) im Alten Schauspielhaus Stuttgart –  von Klaus J. Loderer Die Stimme kennt man doch. Es sind die eingespielten Lautsprecherdurchsagen am Bahnhof von Chicago, die aufhorchen lassen. Dieter Hallervorden hat sie eingesprochen. Der ist Intendant des Schlossparktheaters in Berlin, an dem im Herbst das Muscial „Sugar“ Premiere hatte. Nun ist die Produktion in Stuttgart zu sehen. Das Alte Schauspielhaus macht große Show. Die Handlung von „Sugar“ ist eine der berühmtesten Komödien überhaupt. Es handelt sich um eine Adaption des 1959 entstandenen Billy-Wilder-Films „Some like it hot“ (Manche mögen’s heiß) für die Bühne. Mit neuer Musik von Jule Styne kam das Musical 1972 in New York heraus. So sind die Musiknummern gegenüber dem Film im Vordergrund, die gesprochenen Dialoge wurden stark reduziert, die Ensembles dagegen ausgeweitet, um Show-Effekte zu erzielen. „Sugar“ im ...