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Online-Vortrag über Kaffeehäuser der Donaumonarchie

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  Kaffee und Kuchen – Ein Vortrag über die Kaffeehauskultur der Donaumonarchie von Klaus J. Loderer – Nach seinem musikhistorischen und architekturhistorischen Blick auf die Musikmetropole Wien entführt uns Klaus J. Loderer am Mittwoch 23. März 2022 um 18 Uhr in die Kaffeehauskultur der Donaumonarchie. Der Vortrag findet online statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Falls Sie an diesem Vortrag teilnehmen möchten, können Sie sie dies über den unten angegebenen Link.   Wenn Sie schon vorher Zoom (  www.zoom.us/download  ) auf Ihrem PC installieren, vereinfacht dies die Anmeldung.    Klaus J. Loderer wird ab 17.45 Uhr unseren virtuellen Hörsaal für Sie öffnen.    Thema: Online-Vortrag „Kaffee und Kuchen. Die Kaffeehauskultur der Donaumonarchie“ Termin: 23. März 2022   18.00-20.00 Uhr (mit Pause)   Zoom-Meeting beitreten https://us02web.zoom.us/j/83588316094?pwd=Q0V...

Vortragsankündigung: Theaterarchitektur der Donaumonarchie

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Vom Hofopernhaus zu Fellner & Helmer – Theaterarchitektur der Donaumonarchie – Onlinevortrag von Klaus J. Loderer am 16. März 2022 um 18 Uhr –  N ach seinem  musikhistorischen  Blick auf die Musikmetropole Wien wendet sich Klaus J. Loderer am kommenden Mittwoch unter  architekturhistorischen  Gesichtspunkten den  Theaterbauten   der   Donaumonarchie  zu. Eine Anmeldung ist  nicht  erforderlich .                                                          Falls Sie an diesem Vortrag teilnehmen möchten, können Sie sie dies über den unten angegebenen  Link .   Wenn Sie schon vorher  Zoom  (  www.zoom.us/download  ) auf Ihrem PC in...

Ausstellung: Gemälde des ungarischen Malers Róbert Várady im Liszt-Institut Stuttgart

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Schöpfen aus dem Wasser des Seins  – Die anonymen Welten in den Bildern von Róbert Várady – eine Ausstellung im Liszt-Institut in Stuttgart –  von Klaus J. Loderer »Schöpfen aus dem Wasser des Seins« ist der Titel der Ausstellung mit Ölgemälden des ungarischen Künstlers Róbert Várady, die ab dem 11. Februar im Liszt-Institut, dem ungarischen Kulturinstitut in Stuttgart, zu sehen war. Der Titel ist die abgewandelte Variante des Titels eines Gemäldes. Dieses zeigt den deutschen Philosophen Martin Heidegger mit einem Eimer an einem Fluss. Das Ölgemälde ist tatsächlich inspiriert von einem Foto, das Heidegger, gekleidet in weißem Hemd, mit Krawatte und schwarzer Strickweste und einem Eimer zeigt. Das galt in bürgerlichen Kreisen damals als leger. Heidegger hatte eine Hütte bei Todtnauberg im südlichen Schwarzwald. Allerdings gab es keinen Wasseranschluss und er musste das Wasser mit einem Eimer holen. Das Foto hat also einen ganz banalen Hintergrund. Róbert Várady war aber faszini...

Theatergeschichte: Die Eröffnung des Gärtnerplatztheaters in München 1865

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Klara Ziegler spielte die Isarnixe, Minna Wagner die Ernestine  – Das  Actien-Volks-Theater am Gärtnerplatz  in München wurde mit Jacques Offenbachs „Salon Pitzelberger“ eröffnet –  von Klaus J. Loderer Das Theater am Gärtnerplatz in der Isarvorstadt entstand als Münchener Actien-Volks-Theater. König Ludwig II. unterstützte das private Theaterprojekt. Planer des Neubaus war der Baumeister, Zimmermann und Hofschreiner Franz Michael Reiffenstuel., der in München einige Bauten nach Plänen Friedrich von Gärtners und Leo von Klenzes ausführte. Der Grundstein wurde am 25. August 1864 gelegt. Bereits ein Jahr später war das Theater fertig. Es wurde am Samstag, den 4. November 1865 eröffnet.    Winter’s Theater-Korrespondenz  gibt uns eine kurze Beschreibung des Zuschauerraums: „Die Eröffnung unseres neuen Volkstheaters hat gestern Abend unter massenhaftem Zudrang des Publikums, bei festlich beleuchtetem Hause stattgefunden. War man schon von der ebenso elegan...

Backnanger Theatergeschichte: Ein Gastspiel im Schwanen im Jahr 1874

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Rührstücke und eine Posse  – Das Gastspiel der Theatertruppe A. Wagler im Januar und Februar 1874 im Gasthof Schwanen in Backnang –  von Klaus J. Loderer Wandernde Theatertruppen trugen im 19. Jahrhundert in Städten ohne regelmäßig bespieltes Theater zur Unterhaltung der Menschen bei. Diese zahlreichen Truppen sind heute längst vergessen und kaum erforscht. Aus den Metropolen wurden diese schon damals belächelt und doch machten sie die Stücke bekannt, die auch in den größeren Städten liefen. Obwohl Backnang nur etwa dreißig Kilometer von Stuttgart entfernt war, wo das Hoftheater Schauspiel, Ballett und Oper bot, war eine Reise mit der Postkutsche in die Residenzstadt damals ein großer Aufwand, denn die Eisenbahnlinie wurde erst 1876 eröffnet. Mit einer Anzeige machte Theaterdirektor A. Wagler am 1. Januar 1874 unter der Überschrift „Vorläufige Theater-Anzeige“ in der Zeitung  Der Murrthal-Bote  auf ein bevorstehendes Theatergastspiel in Backnang aufmerksam: „Ergebens...

Vortrag: Roman Hillmann in der Reihe „IFAG um sieben“ zur zentralen Achse Berlins

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Die zentrale Achse Berlins Vortrag von Roman Hillmann zur Stadtplanung in Ost-Berlin in der Reihe „IFAG um sieben“ an der Universität Stuttgart von Klaus J. Loderer   Mit Berlins zentraler Achse und der Baukomposition der DDR zwischen Brandenburger Tor und Frankfurter Tor beschäftigte sich Prof. Roman Hillmann in einem Online-Vortrag am 24. Januar 2022 in der Reihe „IFAG um sieben“. Er sieht die Straßenzüge Unter den Linden und Karl-Marx-Allee als zusammenhängende Achse, die trotz eines harten Knicks als Einheit zu sehen ist. Diese Achse stellte Hillmann im Zustand der Wendezeit um 1989 vor. Den Schwerpunkt setzte Hillmann zwischen dem Brandenburger Tor und dem Straußberger Platz. Die schnurgerade historische Achse aus der Barockzeit vom Stadtschloss nach Westen durch den Tiergarten wurde im 20. Jahrhundert nach Osten schräg weiterführt. Am Hotelhochhaus „Stadt Berlin“ knickt diese Achse fast im rechten Winkel in die neue Achse der Karl-Marx-Allee um.   Prof. Klaus Jan Philipp...

Opernkritik: Giuseppe Verdis Oper „Falstaff – Theater Pforzheim – 2021

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Die Genießer und die Kostverächter  – Rhys Jenkins in der Titelrolle von Giuseppe Verdis Oper „Falstaff“ am Theater Pforzheim –  von Klaus J. Loderer Was haben die Bürger von Windsor eigentlich gegen den Ritter Sir John Falstaff? Werten sie ihn nur abschätzig wegen seines Bauchs? In Zeiten der Sensiblisierung auf Body-Shaming fällt das auf. Regisseur Thomas Münstermann hat diesen Aspekt in seiner Inszenierung am Theater Pforzheim herausgestellt. Er kann sich dabei auf den Text berufen. Wird Fastaff wegen seines Bauchs beschimpft, so ist er selbst aber auch sehr stolz darauf. Immerhin besingt er seinen Bauch in einer von Verdi geradezu hymnisch gestalteten Arie. In Pforzheim sind zwei Gruppen eindeutig sortiert: die Genießer und die Kostverächter. Die Genießergruppe wird natürlich von Sir John angeführt. Mit dem aus Wales stammenden Bariton Rhys Jenkins erlebt man einen kraftvoll gesungenen Falstaff mit nicht nachlassender Energie und quirliger Lebendigkeit. Um ihn dreht sich i...